RaumZeitLabor

200m² Digitalkultur im Rhein-Neckar-Dreieck


Bild © CC-BY 2.0 Tim Weber

Neuigkeiten

Chaotic Congress Cinema Mannheim Reboot

veröffentlicht am 3. April 2013

Nach einer längeren Pause startet an diesem Donnerstag, dem 04. April 2013, das Chaotic Congress Cinema Mannheim neu.

Ab dem 04. April werden wir jede Woche donnerstags ab 20 Uhr im RaumZeitLabor Mannheim in geselliger Runde jeweils zwei Stunden lang Vorträge, die auf dem 29C3 aufgezeichnet wurden, vorführen.

Der Eintritt ist kostenlos und jeder ist willkommen. Getränke, Popcorn, Pizza und Junkfood kann käuflich erworben werden.

Weitere Hinweise zur Programmgestaltung und wie du diese beeinflussen kannst findest du auf der Chaotic Congress Cinema Wikiseite.

Das Programm für Donnerstag wird jeweils über die Mailingliste bekanntgegeben.


Geht mit der Zeit und besucht uns im Gopherspace

veröffentlicht am 1. April 2013

250px-Pocket-Gopher_Ano-Nuevo-SPAls Hackerspace sind wir immer bemüht am Puls der Zeit zu sein und auf den verschiedensten Wegen für Interessenten und Mitglieder erreichbar zu sein. Mit dem heutigen Tag ist das RaumZeitLabor dementsprechend auch im Gopherspace vertreten. Wir präsentieren euch gopher.raumzeitlabor.org!

Solltet ihr Gopher nicht kennen ist das durchaus verständlich, schließlich handelt es sich hierbei um ein hochmodernes Netzwerkprotokoll, welches in den meisten Browsern noch nicht implementiert ist. Den einfachsten Zugriff auf unser Gopherhole bekommt ihr über einen Gopherproxy.

Falls ihr an den technischen Grundlagen interessiert seid, findet ihr einen kleinen Vortrag über das Gopherprotokoll in unserem Videopodcast und einen Artikel bei der Wikipedia.

Wenn ihr eine gute Idee habt wie wir die Qualität dieses Dienstes noch weiter verbessern können, zögert nicht einen Kommentar zu hinterlassen.

Euer Gopher Operation Centre (GOC)


Workshopreihe für Nährds und Nährdinen

veröffentlicht am 26. März 2013

 

Diesen und nächsten Mittwoch um 19 Uhr finden die nächsten zwei Termine der Workshopreihe für Nährds und Nährdinen statt.

Am 27.3. wird es eine Einführung in die Stickmaschine geben. Von ganz einfachen Grundlagen bis hin zu eigenen Motiven und Tricks für größere Flächen sowie dünnere Stoffe. Bringt alles mit, was ihr besticken wollt: Handtücher, T-Shirts, Pullover, Hosen, ... - eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Es gibt bereits viele vorgefertigte Motive in unserem Stickarchiv. Ihr bekommt aber auch gezeigt, wie ihr euer eigenes Motiv erstellt, ob es nun euer eigener Name ist, eine Beschriftung "/dev/towel" damit jeder Nerd weiß was er zu tun hat, oder einfach nur "42" auf einem Handtuch stehen soll.

workshop

Am 3.4. kommt eine Einführung in die Nähmaschine hinzu. Ihr könnt euren eigenen Kissenbezug nähen und anschließend mit Schneidplotter und T-Shirt-Presse oder Stickmaschine verschönern. Materialien wurden hierfür bereits ausreichend besorgt, ihr müsst also nichts weiter mitbringen, außer ggf. eurem eigenen Kissen, falls dies keine Standard-Größe hat. Das Ergebnis sind dann z.B. Kissen mit Sternen, Pilzen, Blumen usw. für die ultimative Kissenschlacht ;)

 


Wie man einen Bausatz bastelt

veröffentlicht am 17. März 2013

140 Hacklace BausaätzeIn letzter Zeit gibt es dank fleißigen Laboranten immer mehr Bausätze im RaumZeitLabor. Wie das funktioniert, welche Schritte notwendig sind und welche Herausforderungen es zu meistern gilt soll dieser Blogeintrag beschreiben.

Der Weg von der Projektidee zum Bausatz ist oft länger und komplexer als es ausschaut. Bis der fröhliche Bastler seinen Bausatz in der Hand hält, wandern die einzelnen Teile durch viele Hände. Doch wie fängt alles an?

Am Anfang war die Idee, die Idee war beim Laboranten und der Laborant idealerweise gerade im kreativen Einzungskreis des RaumZeitLabor. Ist die erste Euphorie vorbei, wird geforscht, nach Lösungen gesucht und bei Unklarheiten auch bei Anderen Hilfe geholt. Gemeinsam entwickelt man die Idee weiter, bastelt erste Prototypen auf dem Breadboard und macht sich auch erste Gedanken über die benötigte Software.

Sind erste Softwareteile implementiert, geht es zeitnah in die Entwicklung eines Platinenlayouts. Während einige das routen (platzieren) von Leiterbahnen als entspannende Tätigkeit ähnlich dem puzzlen erleben, verzweifelt so manch einer über sein Layout. Sind die Ergebnisse akzeptabel geht es in die Produktion des Prototypen. Das ist wichtig um sicherzustellen, dass die ausgedachten Komponenten auch wirklich so funktionieren wie man es erwarten würde. Ist der Prototyp dann auf Herz und Nieren geprüft, die Software das erste Mal richtig stabil und die initiale Begeisterung immer noch vorhanden, geht es an die "Massenproduktion". So zumindest die Theorie. In der Praxis gibt es meist mehr als einen Prototypen.

Es wird bestückt

Wenn der Prototyp bereit ist in größerer Auflage hergestellt zu werden, geht es in den Großeinkauf. Dazu wird die BOM (Bill of Materials, deutsch: Stückliste) benötigt. In ihr steht die benötigte Anzahl der Bauteile für einen Bausatz, die Teilenummer, der Hersteller und ggf. auch Alternativen zu einzelnen Bauteilen. Besonders die Alternativen sind wichtig, da diese ggf. günstiger sind oder eine bessere Verfügbarkeit haben.

Mit der BOM auf dem Bildschirm kann der Einkauf starten. Doch statt die Listenpreise zu bezahlen und einfach irgendwo zu kaufen lohnt es sich das Telefon in die Hand zu nehmen, Angebote anzufragen und ein Lieferantennetzwerk aufzubauen. So lassen sich bei größeren Bestellmengen im Schnitt 5-15% sparen. Auch der Vergleich zwischen den Händlern lohnt sich. Die Preise weichen zum Teil enorm voneinander ab - wichtig ist aber auch hier ein kritischer Blick. Steuern und Versandkosten sind oft nicht im Preis inbegriffen; bei Händlern aus dem Ausland kommen ggf. noch Zollgebühren dazu.

Ist der Einkauf gemeistert, die Pakete endlich ausgepackt geht es an das Zusammenstellen der Bausätze. Entsprechend der BOM wird die passende Anzahl Bauteile zusammengestellt. Im RaumZeitLabor haben sich Plastikboxen für Spielkarten als Verpackung durchgesetzt. Diese sind relativ günstig (zwischen 20 und 40 Cent pro Stück, je nach Quelle) und bieten ausreichend Platz und Stabilität. So ist der Bausatz bis zum Zusammenbau geschützt und kann leicht transportiert und auch verschickt werden.

Noch Fragen? Eine coole Bausatzidee? Komm in das RaumZeitLabor und wir schauen uns deine Idee gemeinsam an!


Das RaumZeitLabor deckt auf: Zensurskandal um die Trollcon

veröffentlicht am 14. März 2013

rollcon 2013Mannheim (rzl) - In einem halben Jahr wird in Mannheim die zweite internationale Trollcon im RaumZeitLabor stattfinden, doch bereits heute sorgt diese Veranstaltung für Wirbel in dem sympathischen Hackerspace.

Anlass ist das Artwork der Trollconwerbeartikel, welche eine Angriffsfläche für Abmahntrolle bietet. »Abmahntrolle gehören zu der niedersten Form von Trollen und stellen ein interessantes Thema für die Teilnehmer der Trollcon dar. Der direkte Umgang mit ihnen ist aber äußerst unangenehm und meistens mit überaschend hohen Folgekosten verbunden«, verlautet es aus gut informierten Kreisen. Man hat sich daher dazu entschlossen das große T welches Stein des Anstoßes ist zu schwärzen. »Wir sind uns sicher, dass die Personen, welche sich für eine Teilnahme an der Trollcon interessieren, die Transferleistung erbringen können das Wort rollcon im Geiste zu Trollcon zu ergänzen«, heißt es.

Natürlich stößt die Entscheidung die Materialen im Vorfeld zu entschärfen nicht überall auf Gegenliebe: »Ich finde es schade, dass es soweit gekommen ist. Für mich ist das Satire und ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt, aber ich kann die Entscheidung natürlich auch nachvollziehen. Internationale Konzerne haben halt keinen Sinn für Humor«, sagt Peter Nord[1].

Von einer anderen Seite betrachtet eine bislang namenlose Strömung im RaumZeitLabor die Streichung des Ts: »Es ist für uns nicht akzeptabel, dass ein T deswegen benachteiligt wird, weil es zufällig im Logo eines Konzerns enthalten ist. Wir betrachten es als selbstverständlich, dass alle Ts gleich behandelt werden und werden nicht ruhig rumsitzen und zusehen wie hier einzelne Großbuchstaben klar bevorzugt werden, während andere gestrichen werden. Gleiches Recht für gleiche Lettern!« Es ist bereits zu ersten nicht autorisierten Streichungen anderer Ts aus den Werbematerialien gekommen. Allerdings bleibt abzuwarten ob die Beteiligten genug Ausdauer haben um die zusätzlichen Buchstaben wirklich zu schwärzen.

Die Trollconorganisatoren bitten darum, bereits in Umlauf gebrachte Werbematerialien an das RaumZeitLabor zurückzugeben um sie gegen modifizierte Exemplare auszutauschen.

[1]: Name von der Redaktion geändert.